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Start Angebot / Berichte Griechenlandfahrt des PV 2009

Gratulation zum Jubiläum 100 Jahre KFD

Griechenland -- Höhepunkte im Antiken Hellas


Rundreise des Pastoralverbundes Südliches Siegerland in die Antike


33 Teilnehmer aus den verschiedenen Gemeinden des Pastoralverbundes haben auf die Initiative und unter der Leitung des Pastors H.-R. Pietzonka vom 10. - 17. 10. 2009 auf einer Busfahrt quer durch den Peloponnes und den südlichen Teil des griechischen Festlandes bedeutende Stätten des antiken Griechenlands kennengelernt.
Eine griechische Reiseleiterin, die fast ganz akzentfrei deutsch sprach, empfing die Gruppe am Flughafen in Athen und zeigte auf der obligatorischen Stadtrundfahrt am Nachmittag eine Fülle baulicher Sehenswürdigkeiten. Zum Abschluss des ersten Tages feierte der Pastor mit der Gruppe am Seitenaltar einer Athener Kirche eine Vorabendmesse.
Jeden Morgen holte ein Busfahrer, der -- wie auch die Reiseleiterin -- die ganze Zeit über bei der Gruppe blieb, die Teilnehmer am jeweiligen Hotel ab. Der Pastor sprach vor Fahrtbeginn ein kurzes Gebet oder ein paar besinnliche Worte, und dann begannen die Fahrten zu den vorgesehenen Höhepunkten griechischer Kultur und Geschichte: zur Akropolis, einem mythischen Zufluchtsort der Götter, Könige und Helden; nach Kap Sunion mit dem Poseidon-Tempel; nach Alt-Korinth, der einst wohlhabenden Handelsmetropole und der Stadt des Apostels Paulus; nach Mykene, der homerischen Stadt der Atreiden mit ihren riesigen Kyklopenmauern und dem imposanten Löwentor; nach Epidaurus mit dem weltberühmten und besterhaltenen antiken Theater; Sparta und Mistras, Olympia und Delphi und schließlich nach Kalambaka mit dem überwältigenden Eindruck der bekannten Meteora-Klöster auf gewaltigen Granitfelsen; Weiterfahrt zu den Thermopylen und zum Ausgangspunkt der Reise: Athen. Während der Besichtigungen der antiken Ruinen und Baudenkmäler konnte die Reiseleiterin durch ihr vielseitiges profundes Wissen über griechische Geschichte, Mythologie, Kunst und Religion den Teilnehmern der Reise die Bedeutung der Ruinenstätte und der kostbaren Exponate in den Museen nachvollziehbar und erlebbar machen.
Während der langen Busfahrten (insgesamt 1.400 km) hat die Reiseleiterin auch über das heutige Griechenland informiert: über Politik, Wirtschaft, Verkehr, Schulwesen, Gesellschaft, ethnische Spannungen etc. Da der Busfahrer sehr sicher und Äußerst umsichtig fuhr, konnte man unbeschwert die abwechslungsreiche, gebirgige und stark zerklüftete Landschaft des Peloponnes und die Thessalia-Ebene des Festlandes mit Olivenhainen und Weinbergen genießen und sich über den ständigen Wechsel von Land und Wasser freuen.
Zum positiven Gelingen der Fahrt hat wesentlich der homogene Charakter der Gruppe beigetragen: die ungezwungenen Gespräche und das gesellige Beisammensein während und nach den Mahlzeiten, vor allem auf der Dachterrasse des 9 Stockwerke hohen Hotels in Athen bei griechischem Wein und Ouzo und einem wunderschönen Blick auf das erleuchtete Athen und die angestrahlte Akropolis.
Spätestens bei der Landung in Frankfurt konnten alle Teilnehmer mit Dankbarkeit auf eine beeindruckende und erlebnisreiche Reise zurückblicken. Zum Schluss sei dem Pastor noch einmal für seinen Einsatz herzlich gedankt. Vielleicht kann eine Reise wie diese Griechenlandfahrt auch ein kleiner Baustein für das Zusammenwachsen der einzelnen Gemeinden im Pastoralverbund sein.

Bericht von Herrn Laschet


 

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